Angst und innere Unruhe

Zusammenfassung

Angst und innere Unruhe treten bei Parkinson haeufiger auf als in der Allgemeinbevoelkerung und koennen sich als staendige Sorge, ploetzliche Angstattacken oder koerperliche Anspannung zeigen. Sie haengen oft mit den gleichen Botenstoffveraenderungen zusammen wie die Bewegungssymptome und sind behandelbar.

Wie sich Angst bei Parkinson zeigt

Angst kann sich als anhaltende, diffuse Sorge, als ploetzlich auftretende Panikattacke oder als koerperliche Anspannung mit Herzklopfen, Schwitzen oder Engegefuehl aeussern. Manche Menschen mit Parkinson beschreiben eine erhoehte Anspannung, die besonders in Off-Phasen auftritt, wenn die Medikamentenwirkung nachlaesst.

Zusammenhang mit der Medikamentenwirkung

Bei manchen Betroffenen verstaerkt sich die Angst deutlich in Phasen, in denen die Parkinson-Medikamente schwaecher wirken. Das Fuehren eines Symptomtagebuchs kann helfen, einen solchen Zusammenhang zu erkennen und mit der behandelnden Praxis zu besprechen, ob eine Anpassung des Therapieplans sinnvoll ist.

Was im Alltag hilft

Entspannungstechniken wie Atemuebungen, regelmaessige Bewegung und feste Tagesstrukturen koennen innere Unruhe mildern. Ein offener Austausch mit vertrauten Personen oder in einer Selbsthilfegruppe kann zusaetzlich entlasten, da das Gefuehl, mit der Angst allein zu sein, oft belastender ist als die Angst selbst.

Professionelle Unterstuetzung

Halten Angstgefuehle laenger an oder schraenken sie den Alltag deutlich ein, sollte dies mit der behandelnden Praxis besprochen werden. Psychotherapeutische Verfahren und in manchen Faellen Medikamente koennen wirksam Entlastung schaffen.

Take-aways

  • Angst kann sich als Sorge, Panikattacke oder koerperliche Anspannung zeigen.
  • Manchmal verstaerkt sie sich in Off-Phasen der Medikamentenwirkung.
  • Entspannungstechniken, Bewegung und feste Routinen koennen innere Unruhe lindern.
  • Bei anhaltender Belastung helfen Psychotherapie und gegebenenfalls Medikamente.